Spezialist in Wien bei Wirbelsäulenbeschwerden oder -erkrankungen
Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie habe ich mich auf die Abklärung und Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert. In meiner Ordination in Wien begleite ich Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Beschwerden – vom Bandscheibenvorfall bis hin zur Osteoporose – mit höchster fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement. Mit langjähriger Erfahrung im operativen wie konservativen Bereich liegt mein Fokus auf einer individuellen Diagnostik und zielgerichteten Therapie. Dabei ist es mir besonders wichtig, auf Ihre persönlichen Anliegen einzugehen und gemeinsam eine passende Behandlung zu finden. Die Bandbreite meiner Expertise reicht von minimalinvasiven Eingriffen bis hin zur Betreuung komplexer Krankheitsbilder. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und lege großen Wert darauf, dass Sie sich sowohl medizinisch als auch menschlich gut betreut fühlen.
Folgende Krankheitsbilder behandle ich regelmäßig in meiner Ordination:
Osteochondrose (Degeneration der Bandscheibe)
Die Osteochondrose beschreibt eine verschleißbedingte Veränderung der Bandscheiben und angrenzender Wirbel. Mögliche Auslöser sind:
- Überlastung (z. B. durch körperliche Arbeit oder Übergewicht)
- Skoliose oder frühere Bandscheibenvorfälle
- Wirbelbrüche
Die Diagnose wird in der Regel mithilfe bildgebender Verfahren, wie Röntgen oder MRT, gestellt. Die Behandlung erfolgt zunächst nicht-operativ durch Physiotherapie und gezielte Krankengymnastik. Führen konservative Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg und ist die Lebensqualität aufgrund der Osteochondrose erheblich eingeschränkt, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden. Ob eine Operation stattfindet, entscheide ich gemeinsam mit dem Patienten, nachdem wir ausführlich über Möglichkeiten, Erwartungen, Risiken und Nutzen gesprochen haben. Ich bin gerne für Sie da!
Bandscheibenvorfall
Bei einem Prolaps tritt der gallertartige Kern der Bandscheibe durch den Faserknorpelring. Typische Auslöser sind:
- Fehl- und Überbelastung der Wirbelsäule
- Übergewicht und ruckartige Bewegungen
- schwere körperliche Arbeit
Typische Symptome zeigen sich in Form von Rückenschmerzen, die in Arme und Beine ausstrahlen können. Sind durch den ausgetretenen Gallertkern auch Nervenwurzeln eingeklemmt, kann es zusätzlich zu Taubheitsgefühlen und Lähmungserscheinungen kommen. Treten zudem Darm- und Blasenentleerungsstörungen auf, handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Die Therapie eines Bandscheibenvorfalls richtet sich nach der Symptomatik und kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen.
Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)
Bei einer Bandscheibenprotrusion wölbt sich der Faserring der Bandscheibe in Richtung des Wirbelkanals vor, was zu lokalen Rückenschmerzen führen kann. Die Behandlung beschränkt sich auf eine gezielte Physiotherapie und Schmerzmittelgabe. Eine Operation ist nicht erforderlich.
Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung)
Als Spinalkanalstenose wird eine Verengung des Wirbelkanals (Rückenmarkkanals) bezeichnet. Das typische Leitsymptom einer Wirbelkanalverengung sind Schmerzen in den Beinen, die bei längeren Gehstrecken zunehmen. Die Therapie erfolgt zunächst konservativ. Bei starker Beeinträchtigung kann auch eine Operation in Erwägung gezogen werden. In vielen Fällen kann eine Applikation von Cortison und Lidocain in den Spinalkanal zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen.
Facettensyndrom
Das Facettengelenkssyndrom (Wirbelgelenkarthrose) wird durch eine degenerative Veränderung der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) ausgelöst und macht sich vor allem durch starke Rückenschmerzen bemerkbar. Die Therapie erfolgt zunächst konservativ (u.a. Medikamente, Infiltrationen. Eine Operation ist nicht erforderlich.
Facettengelenkszysten
Facettengelenkszysten sind selten und häufig klinisch unauffällig. Sie werden oft erst als Zufallsbefund entdeckt. Die Behandlung richtet sich nach der Symptomatik. Sollte die MR-tomographische Abklärung eine große Zyste zeigen, welche nervale Strukturen komprimiert, dann könnte mit einer gezielten Infiltration versucht werden, eine Linderung zu erzielen. In den wenigsten Fällen muss hier operiert werden.
Skoliose
Bei der Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Die Fehlstellung kann entweder angeboren sein oder sich aufgrund degenerativer Prozesse im fortgeschrittenen Lebensalter entwickeln. Die Therapie erfolgt in erster Linie konservativ (u.a. Physiotherapie, Korsett zur Stabilisierung der Wirbelsäule). Eine Operation erfolgt nur in sehr schweren Fällen von Skoliose.
Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörpereinbruch)
Der Begriff Wirbelkörperfraktur bezeichnet einen Bruch eines Wirbelkörpers, der oftmals durch einen Unfall oder eine altersbedingte Osteoporose verursacht wird. Die Behandlung kann sowohl konservativ (bei stabilen Wirbelkörperfrakturen) als auch operativ (bei instabilen Wirbelbrüchen oder spontanen Frakturen) erfolgen. Bei der konservativen Therapie liegt für mich hier die Versorgung mittels Orthese (Lumbalmieder oder 3 Punktmieder oder redressierender Body) im Vordergrund. Hier überprüfe und kontrolliere ich die optimale Passform in enger Zusammenarbeit mit meinem Orthopädietechniker. Als Minimaleingriff der operativen Versorgung ist in vielen Fällen eine Zementauffüllung (Kyphoplastie) ausreichend und es muss nicht verschraubt werden.
Arthrose der Zwischenwirbelgelenke (Spondylarthrose)
Eine Arthrose der Zwischenwirbelgelenke kann in allen Segmenten der Wirbelsäule auftreten. Die Therapie erfolgt zunächst medikamentös. Auch Infiltrationen bringen bei starken Schmerzen eine vorübergehende Linderung. Reichen konservative Maßnahmen nicht aus, kann im Ausnahmefall eine Operation in Erwägung gezogen werden. Bei Arthrosefragen bin ich gerne für Sie da!
Osteoporose
Osteoporose ist eine Erkrankung mit verminderter Knochensubstanz, besonders bei Frauen nach den Wechseljahren. Mögliche Risikofaktoren:
- Hormonmangel (Östrogen), Bewegungsmangel
- ungesunde Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum
- familiäre Vorbelastung
Die Diagnose wird in der Regel mithilfe einer Knochendichtemessung gestellt. Der sogenannte T-Wert gibt aufgrund des bestimmbaren mineralischen Gehalts der Knochensubstanz Aufschluss über die Knochenqualität und die Ausprägung des Knochenschwundes. Des Weiteren werden individuelle Risikofaktoren abgeklärt und bei Bedarf auch eine Röntgen-, Ultraschall- und Blutuntersuchung durchgeführt. Vorbeugende Maßnahmen (u.a. genügend Bewegung, ausgeglichene Ernährung, etc.) können dabei helfen, Osteoporose entgegenzuwirken.